Get to know Sweden – Nature edition: Hiking in Store Mosse Nationalpark.

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Hallo ihr Lieben,

In Schweden erlebe ich immer wieder ein ähnliches Szenario: Ich mache mich auf eine neue Gegend oder Stadt zu erkunden und lege Ziele fest, die ich unbedingt besichtigen möchte. Am Ende stelle ich immer wieder das gleiche fest: Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten waren ganz schön – aber die Natur auf dem Weg dorthin oder beim Wandern war wieder umwerfend. In meinen mittlerweile fast vier Monaten hier hat sich die Natur wahnsinnig verändert – logischerweise. Von kalten weißen Landschaften bis zu warmen Frühlingstagen, an denen man einfach nur am See in der Sonne liegen möchte habe ich mittlerweile alles erlebt hier. Dieser Wandel macht die Natur hier nur noch aufregender, denn an keinem Tag sieht der gleiche Ort wieder aus wie am Tag zuvor. Ja, das hört sich furchtbar übertrieben tiefgründig an. Vermutlich ist das zuhause genauso, nur geht das im normalen Alltag eben an einem vorbei. Umso mehr ein Grund es hier zu erwähnen – einer meiner Lieblings-Nebeneffekte am Auslandssemster ist, dass man auch alltägliches viel bewusster wahrnimmt.

Vor drei Wochen habe ich einen wunderschönen Tagestrip gen Süden unternommen: Eine Hiking-Tour im Store Mosse Nationalpark, dem größten Moorgebiet Südschwedens. Der 14km lange Wanderweg führt größten Teils über (wippende) Holzplanken direkt über dem Moor. Den großen Weg einmal um den Kävsjön herum zu nehmen kann ich nur empfehlen, denn hier zeigt sich wieder einmal die schwedische Natur von ihrer schönsten Seite. Dank toller Ausschilderung muss man sich keine Sekunde Gedanken machen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist und dank der Holzplanken kommt man trockenen Fußes und ohne Probleme durchs Moor. Einige äußerst wilde Tiere haben wir auch angetroffen, auch wenn sich die erhofften Elche lieber tief im Wald vor uns versteckt haben.

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Welcome back everyone!

Here in Sweden I experience the same thing over and over again: I make plans to explore a new region or city and decide about all the sights I definitely want to visit. In the end I´m always left with the same impression: The city and the sights were nice – but what really impressed me was the nature surrounding it. In the last four months that I spent here I experienced everything from the cold snowy Swedish landscape to beautiful warm spring days that make you want to lie at the lake all day long. This change in nature makes it even more exciting to watch it. No place will look the same when you come back to it even just a couple of days later. This sounds exaggerated deep. Probably it´s just the same at home, we just don´t see this process in our everyday busy lifes.  That´s one of my favorite side effects of studying abroad – you start to perceive little everyday things so much more conscious.

Three weeks ago I did a really nice day trip to the Store Mosse national park, southern Sweden´s biggest marshland. We did a 14km long hike there, mostly on wooden planks directly over the marsh. I highly recommend taking the long route around Kävsjön – the nature is stunning there once more. Thanks to great signage you don´t have to think about if you´re still on the right way for a single second and thanks to the planks you stay all dry. We could find some real wild animals there, too. The moose we waited for with tension decided to stay deep inside the forest though.

Direkt am Parkplatz findet sich ein kleiner Ausstellungsraum mit Informationen zum Moor. Typisch schwedisch ziehen sich alle Besucher vor dem Eintreten die Schuhe aus – Hausschuhe stehen in allen Größen bereit. ~~~ Right at the beginning of the route you can visit a small exhibition room. As a typically swedish habit everybody takes off their shoes before entering – of cause. Slippers are provided in all sizes ;).

Moorlandschaft

Blick über das Moor – endlose Weiten. ~~~ Endless view over the marshland.

Eidechse

Unsere erste wilde Moor-Begegnung ~~~ the first wild animal we met.

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… und ein Miniaturfrosch ~~~ and a tiny little frog ❤

specht

Klassischer Weise kann man im Moor gut Vögel beobachten – auch wenn wir dabei relativ erfolglos waren, ist mir doch noch ein Specht vor die Linse geflogen. ~~~ The marsh is famous for being a good place to watch birds – well, at least we saw this beautiful woodpecker…

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Auf der Route liegen verschiedenste Landschaftstypen, auch Wald ist dabei. ~~~ The route goes through different landscapes, including forest.

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So, ich hoffe es hat euch gefallen mal wieder von mir zu lesen. Wer Lust hat selbst vorbeizuschauen, hier geht’s zur offiziellen Website des Nationalparks. Bis bald!

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Hope you enjoyed reading about my stay here after this quite long break. If you´re interested in visiting the park yourself or reading more about it, this link leads you to the official website. Read you soon!

med vänliga hälsningar

Eure Lucie

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Exploring the Arctic: Lost my heart in Finish Lapland.

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Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein paar Fotos für euch von einem Trip, der mir wahnsinnig gefallen hat. Letzte Woche habe ich mit einigen anderen Austauschstudenten und, man mag es kaum glauben, auch einigen Schweden finnisch Lappland unsicher gemacht. Wir hatten eine fantastische Zeit am Polarkreis und die jeweils 22-stündige Hin-und Rückreise waren es absolut wert – ganz ehrlich! Von meiner Bucketlist streichen kann ich seit dem: Den Polarkreis überqueren, selbst einen Huski-Schlitten fahren, Rentier-Schlitten fahren, Icefishing, Cross-Country-Skiing, Arctic Swimming in Kombi mit finnischer Sauna, das Kemi-Snowcastle, den Weihnachtsmann treffen – UND die Polarlichter sehen! Für vier Tage haben wir uns in kleinen Hütten in der Nähe von Rovaniemi mitten in der Pampa eingenistet und die Arktis – bei glücklicherweise unarktischen Temperaturen – genossen.

Unter der englischen Version warten einige Bilder auf euch:

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Hey everyone,

today I have some pictures for you of a trip a really enjoyed. Last week I went to Finnish Lapland with some exchange stundents and also swedes to explore the Arctic. What can I say – it was the most amazong trip ever! We had a fantastic trip to the polar circle and the 22-hour bus ride there and again back was totaly worth it – seriously. Things to cross out on my bucketlist: Cross the polar circle, ride a huski-sledge by myself, ride a reindeer-sledge, icefishing, cross-country skiing, arctic swimming in combination with finish sauna, the Kemi-Snowcastle, meeting Santa – AND we were lucky enough to see to Northern Lights!! So we spent four days in small cottages somewhere in the nowhere of Finnish Lapland – fortunatly without real arctic weather.

Here´s some pictures:

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Das Ehepaar, das die Unterkunft betreibt und zwei Mädels die dort arbeiten in traditioneller Kleidung der Region die sich übersetzt „Ende des Nordens“ nennt – und ich – nicht schön, aber warm 😉 ~~~ The host couple and two girls working there in traditional cloths from the region that´s name´s translating in „end of the north“ – plus me – not nice, but warm 😉 – (c) Liene Ozoliņa

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Man at work – Australier oder Asiaten entdecken den Schnee ~~~ Man at work – Australians and Asians exploring the snow.

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Michelle und Katie beim Eisfischen auf dem gefrorenen See. ~~~ Michelle and Katie icefishing on the frozen lake.

Langlauf mit Trish und Rik ~~~ Cross Country Skiing with Trish and Rik - (c) Trish Male

Langlauf mit Trish und Rik ~~~ Cross Country Skiing with Trish and Rik – (c) Trish Male

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Reindeer ❤

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Sonnenuntergang über dem See ~~~ Sunset over the lake

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Ich beim Hundeschlitten fahren – eine unglaubliches Erlebnis! ~~~ Me dog sledge riding – best experience ever!

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Die Leithunde im Vierer-Team meines Hundeschlittens ~~~ The leading dogs on my dog sledge.

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More beautiful Huskis

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Unsere Hütte ~~~ cabine 10 in the woods

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Der arktische Swimmingpool zwischen den Saunagängen ~~~ the arctic swimmingpool

Und zum Schluss ein weiteres fantastisches Lebensereignis: ~~~ finally another incredible life experience:

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The Northern Lights – (c) Jérôme Bègue

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The Northern Lights – (c) Jérôme Bègue

Das ist ein Trip, der sich wirklich lohnt, falls ihr mal eine kleine Auszeit braucht. Finnisch Lappland ist wirklich ein Traum. Ich hoffe ihr habt den heutigen Beitrag genossen – wir sehn uns 🙂

~~~ I really recommend a trip to Finish Lapland, it´s just a lifetime experience. Hope you enjoyed today´s blogpost – see you around 🙂

med vänliga hälsningar

Lucie

Get to know Jönköping – Jättesyngg naturen.

***find english version included in text***

Hallo ihr Lieben,

nun gab es doch schon eine Weile kein Lebenszeichen mehr von mir. Das liegt unter anderem daran, dass auch im Auslandssemester irgendwann der Alltag einkehrt – Unibücher und Assignments geben keine allzu schönen Blog-Beiträge her.

Am letzten Wochenende hatten wir zum Glück grandioses Wetter und die Sonne hat sich doch tatsächlich herausgewagt: Beste Voraussetzungen also sich endlich einmal auf den Weg zu machen und die Gegend zu erkunden! Dick eingemummelt haben wir uns auf den Weg gemacht und sind einfach drauf losgestiefelt – raus aus Råslätt und durch den Wald (eher „das Wäldchen“) Richtung Felder. Hier sind ein paar Eindrück von unserer Erkundungstour:

~~~ Hey everybody,

I didn´t blog in quiet a while now. One reason for that is of cause the daily routine that comes up sometime even when living abroad – schoolbooks and assignment don´t seem to be good blog post topics…

Fortunately we had fantastic weather last weekend: Best conditions to go for a walk and finally explore your environment. Bundled up we left Råslätt in a random direction and found this:

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unterwegs ~ on our way

unterwegs ~ on our way

winterliche Straße in Jönköping

Eine Ansammlung von Häuschen außerhalb von Råslätt – sehr typisch, abgeschieden vom Rest der Welt. ~ a couple of houses outside Råslätt – very typical, isolated houses

 

 

Schwedisches Haus

Ein süßes kleines Häuschen – Mitten im nichts. ~ A cute little house in the middle of nowhere.

 

Baum an einem See

Ungewohnte Bäume ~ unfamiliar trees

 

Fußabdrücke im Schnee

Und Fußabdrücke im Schnee – weder Mensch noch Hund, wer hat diese Spuren wohl hinterlassen? ~ footprints in the snow – neither human nor dog… who left these?

Und plötzlich taucht wieder ein Hof aus dem nichts auf. ~ And suddenly there is another house appearing out of thin air.

Und plötzlich taucht wieder ein Hof aus dem nichts auf. ~ And suddenly there is another house appearing out of thin air.

Der Höhepunkt unserer Tour: Ein wunderschöner See, fast direkt vor unserer Haustüre. ~ The highlight of our walk was this amazing lake just outside of Råslätt.

Der Höhepunkt unserer Tour: Ein wunderschöner See, fast direkt vor unserer Haustüre.
~ The highlight of our walk was this amazing lake just outside of Råslätt.

Ich hoffe wir sehen, hören oder lesen uns bald wieder!

med vänliga hälsningar

Eure Lucie

 

Get to know Jönköping – Tandsticksområdet

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Hallo ihr Lieben,

heute konnte ich mit MissJungheim endlich die wenigen sonnigen Stunden nutzen, um meine neue Heimat zu erkunden.

Jönköping wurde auf Grund eines kleinen Alltagsgegenstandes (wenn auch nicht übermäßig 😉 ) bekannt in der Welt: Streichhölzer. Dank der Brüdern Lundström, die 1844/45 mit der Produktion von Sicherheitsstreichhölzern in Jönköping begannen und damit einen großen Coup landeten, gibt es heute ein wunderschönes kleines Viertel in Jönköping, das sich Tandsticksområdet nennt . Kein Zufall also, dass wir unsere Erkundung hier gestartet haben. Das Streichholzviertel findet sich genau dort wo vor über 150 Jahren Streichhölzer produziert wurden, die sich nicht so einfach entflammen ließen, wie wir das aus alten Western kennen (durch Reiben an der Schuhsohle). Die Brüder Lundström sind also verantwortlich dafür, dass wir heute bedenkenlos mit Streichhölzern in der Tasche herummarschieren können, ohne Angst haben zu müssen und versehentlich selbst zu entflammen.

Noch dankbarer bin ich Ihnen jedoch – in Anbetracht meiner Vorliebe für Feuerzeuge – für das wunderschöne Tandsticksområdet. Hier finden sich heute einige Kultureinrichtungen, Clubs, Bars und Restaurants.

Eingang zum Tandsticksområdet

Eingang zum Tandsticksområdet

Karte Tandsticksområdet

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

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Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet - darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet – darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Hier befindet sich auch das einzige Streichholzmuseum der Welt – leider ist es zu dieser Jahreszeit montags geschlossen… den Besuch werde ich aber bestimmt noch nachholen (schon allein, weil es dann doch eine der wenigen Touri-Geschichten ist, die man hier so machen kann). Wer Interesse hat, findet hier die Website des Museums. Und lesenswert – jedoch leider nur für schwedischkundige und solche die es werden wollen: Die Geschichte der Streichholzproduktion in Jönköping.

Ja, auch ich dachte nie mich jemals so intensiv mit Streichhölzern zu beschäftigen, bei meiner kleinen Rechereche bin ich jedoch außerdem noch auf einen SPIEGEL-Artikel über Streichhölzer aus dem Jahr 1954 gestoßen, falls daran jemand Interesse hat. 😀

Ich hoffe mein kleiner Exkurs hat euch gefallen – wenigstens seit ihr nun um die Erkenntnis reicher, dass das Sicherheitsstreichholz in Schweden erfunden wurde.

med vänliga hälsningar

Lucie

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Hey everyone,

today I finally got to experience my new home a little with MissJungheim.

Jönköping became (at least a little) famous in the world for one little item: the safety match. In 1844/45 the brothers Lundström started to produce matches here in Jönköping that were not as easy inflammable as we know it from old western films. Thanks to that we can nowadays walk around with watches in our pockets without fearing to inflame ourselfs. Besides that they unintendedly found a little district called Tandsticksområdet. So it´s no coincident that we startet our little tour here.

Today Tandsticksområdet´s factories host culture institutions, bars, clubs and restaurants. World´s only matchmuseum can also be found here. Unluckily it´s closed on mondays during the winter months so that I´ll have to do the tour another time – which I will probably do (at least it´s one of the rather few touristy things one can do here).

***please see pictures above in the german version***

Who´s interested in the museum will find it´s website here. I´d like recommend the history of the savety matches – it´s only available in Swedish language tough…

I hope you enjoyed my little excursion – if not at least you know now where the savety match was invented ;).

med vänliga hälsningar

Lucie

Ein erster Blick zurück.

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Hej Hej,

Man könnte sagen, es ist viel zu früh einen ersten Blick zurück zu werfen. Gerade einmal zwei Wochen ist es nun her, dass ich meinen Koffer und Backpack in mein neues Zuhause in Jönköping geschleppt habe. Trotzdem möchte ich das heute einmal machen, für all jene die interessiert, was ich hier so getrieben habe in den ersten beiden Wochen.

Eine Eingewöhnungszeit im eigentlichen Sinne gab es für mich nicht in Jönköping – vielleicht ist das gar nicht schlecht, denn so landet man sofort mitten im Leben und muss sich zurecht finden.

In der ersten Woche hatten wir also volles Programm. Die Uni hat an jeden Tag Info-Veranstaltungen organisiert. Akademisches Schreiben, wie funktioniert die Bibliothek, wo kaufe ich meine Bücher – und ein großer Teil „Was du auf keinen Fall machen darfst in Schweden“. Schweden lieben Regeln. Ja, sogar noch mehr als wir Deutschen. Sogar vor studentischen Veranstaltungen erfolgt erst einmal eine ausführliche Erörterung aller Regeln. Keiner der Anwesenden wir jemals wieder vergessen, wo Notausgänge und Feuerlöscher zu finden sind. Noch eine Eigenschaft der Schweden: Sie halten sich auch einfach an bestehende Regeln. „Der Schwede an sich“ tritt nicht gerade als Rebell hervor – natürlich gibt es von jeder Regel auch eine Ausnahme…

Nach dem universitären Programm standen jeden Tag verschiedene Veranstaltungen auf dem Plan, organisiert von den „sexmästeri“ (Fachschaften): Campus Games, Night Missions, ein Sittning (ein gemeinsames Abendessen bei dem die verschiedenen sexmästeri Sketche und ähnliches aufführen). Beschlossen wurden die Tage im studentischen Akademien-Club. Eine volle Woche also.

Bei allem Spaß kann man leicht vergessen, dass man dennoch ein Vollzeitstudium zu absolvieren hat. In der zweiten Woche wurde das jedoch ziemlich schnell klar. Es gilt wohl, eine gelungene Balance zu finden. Das klappt hoffentlich besser als mit der Balance bei Ice Skaten auf einem gefrorenen Fußballfeld gestern (was trotz mangelnder Begabung unheimlich witzig war).

Ich habe mich hier also super eingelebt wie ihr sehen könnte und genieße mein Auslandssemester sehr. Schaut bald mal wieder vorbei!

med vänliga hälsningar

Lucie

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Hey everyone,

One could say it´s way to early to take a look back. Just 2 weeks have passed since I dragged my luggage to my new home in Sweden. But that´s exactly what I want to do now for all of you who are interested in what I did here for the last two weeks.

Actually there was no real time to get used to the situation and my new environment. Well, maybe that´s not so bad – one is forced to not think about everything so much and just needs to get along with everything immediately.

So we had a quiet crowded schedule in the first week. Every day we were given info-lectures by the university staff. Academic writing, how does the library work, where to buy my books – and a whole lot of “what you are not allowed to do in sweden“. Swedes love rules. Yes, even more than us germans. Even before studentorganized events start there would always be a detailled discussion about all rules to be considered. Non of the participants will ever forget where to find the emergency exits or the extinguishers. Another characteristic of the swedes: They also stick to the set rules. I would not expect swedes to act out in a somewhat rebellious way – well, there is always exceptions to the rule though…

After the university´s programm there were more activities on our schedule every day. All organized by the different student associations (“sexmästeris”): The Campus Games, Night Missions, a Sittning (a dinner during which the different sexmästeris performed sketches etc.). Every day ended in the student club Akademie of cause.

Considering all this fun activities one is likely to forget that this is still a fulltime study every Erasmus student has to complete here. The second week reminded us of this: Lectures have started and they demand a not to little effort, too. It´s all about finding a good balance, I guess. I hope that is gonna work out better than finding the balance on the ice yesterday: Although laking talent on ice skating I really had much fun skating on a frozen soccer field!

As you can see, I really settled here now and really enjoy my studies abroad!

med vänliga hälsningar

Lucie

Hej hej Sverige, nice to meet you!

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich endlich in Schweden angekommen. Eigentlich schon am Samstag, aber wie ihr euch sicher denken könnt, gibt es so einiges zu organisieren, also melde ich mich erst jetzt.

Schweden ist das Land der Wälder, Seen, Natur und Weite. Alles ist so wahnsinnig weitläufig. Kein Haus steht zu nahe am nächsten, Supermärkte haben enorm weite Gänge, es ist überall so wahnsinnig viel Platz. Ich glaube die Schweden fühlen sich wirklich nicht gerne eingeengt, weder räumlich noch sozial. Man sollte besser nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern eher vorsichtig Kontakt aufnehmen. Eine Einladung zum Abendessen, wenn man sich kaum kennt? Nicht denkbar – hat man uns direkt aufgeklärt. Besser erstmal zur „Fika“ treffen. Jener heißgeliebten schwedischen Kaffee-Pause (zu der häufig Kanelbullar gereicht werden), die anscheinend mit gewissenhaften Präzision zweimal täglich (und zwar um 9.30 Uhr und 14.30Uhr) praktiziert wird. Ich bin sehr gespannt, ob das tatsächlich so ist… Als Kaffee- und Süßigkeiten-Fan, wäre das mein Traum. Während dieser Zeit steht das schwedische Leben still, es empfiehlt sich also, mitzumachen, zu dieser Zeit wird ohnehin kein Schwede erreichbar sein.

Schon in meinen ersten zwei Tagen hier habe ich unzählige Storys für euch aufgeschnappt, die unbedingt erzählt werden wollen. Die schwedische Uni-Kultur zum Beispiel, die Regelhörigkeit der Schweden und all die kleinen Rätsel, die es in einem fremden Land erst einmal zu lösen gilt. Viel zu viel, um alles in diesem Post zu erwähnen…

Ich würde euch gerne Bilder zeigen von dieser wirklich schönen Stadt, der Uni, dem Land und der Natur. Tatsächlich hat mich Jönköping aber stürmisch und trüb empfangen. Auch dass es gegen vier schon dunkel ist, macht das fotografieren nicht leicht. So viel soll aber gesagt sein: Bald folgen Bilder und weitere spannende Beiträge.

Nur fürs Erste: Ich wäre dann mal da.

Schaut also bald wieder vorbei,

med vänliga hälsningar

Lucie

Endlich. Schweden.

Herzlich Willkommen! Ich freue mich riesig, dass du auf meinem Schweden-Blog vorbeischaust!

Die letzten Vorbereitungen laufen – der Countdown ebenso. In sechs Wochen werde ich mal wieder ein Flugzeug besteigen, um ein neues Stückchen Erde zu erkunden. Diesmal lockt jedoch ein besonderes Abenteuer: Fünf Monate Studium und Leben in Jönköping.

Jönköping ist eine der zehn größten Städte Schwedens, gelegen in der Provinz Småland. Außerhalb Schwedens ist die Stadt wenig bekannt, auch über das Land Schweden wissen wir Deutschen in der Regel nicht allzu viel. Dafür verbinden wir so einige Clichés mit den blonden Knäckebrot-essenden Schweden, die alle bei IKEA arbeiten und ABBA lieben.

In diesem Blog möchte ich euch von meinen Schweden-Erfahrungen berichten und in der Rubrik „Typisch schwedisch?!“ auch das ein oder andere Cliché genauer unter die Lupe nehmen. Schaut gleich mal vorbei und stimmt ab, welches Cliché ich als erstes auf den Prüfstand stellen soll!

Ich halte euch auf dem Laufenden, was meinen Schweden-Aufenthalt betrifft, also schaut bald mal wieder vorbei!

med vänliga hälsningar

Lucie