Get to know Jönköping – Jättesyngg naturen.

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Hallo ihr Lieben,

nun gab es doch schon eine Weile kein Lebenszeichen mehr von mir. Das liegt unter anderem daran, dass auch im Auslandssemester irgendwann der Alltag einkehrt – Unibücher und Assignments geben keine allzu schönen Blog-Beiträge her.

Am letzten Wochenende hatten wir zum Glück grandioses Wetter und die Sonne hat sich doch tatsächlich herausgewagt: Beste Voraussetzungen also sich endlich einmal auf den Weg zu machen und die Gegend zu erkunden! Dick eingemummelt haben wir uns auf den Weg gemacht und sind einfach drauf losgestiefelt – raus aus Råslätt und durch den Wald (eher „das Wäldchen“) Richtung Felder. Hier sind ein paar Eindrück von unserer Erkundungstour:

~~~ Hey everybody,

I didn´t blog in quiet a while now. One reason for that is of cause the daily routine that comes up sometime even when living abroad – schoolbooks and assignment don´t seem to be good blog post topics…

Fortunately we had fantastic weather last weekend: Best conditions to go for a walk and finally explore your environment. Bundled up we left Råslätt in a random direction and found this:

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unterwegs ~ on our way

unterwegs ~ on our way

winterliche Straße in Jönköping

Eine Ansammlung von Häuschen außerhalb von Råslätt – sehr typisch, abgeschieden vom Rest der Welt. ~ a couple of houses outside Råslätt – very typical, isolated houses

 

 

Schwedisches Haus

Ein süßes kleines Häuschen – Mitten im nichts. ~ A cute little house in the middle of nowhere.

 

Baum an einem See

Ungewohnte Bäume ~ unfamiliar trees

 

Fußabdrücke im Schnee

Und Fußabdrücke im Schnee – weder Mensch noch Hund, wer hat diese Spuren wohl hinterlassen? ~ footprints in the snow – neither human nor dog… who left these?

Und plötzlich taucht wieder ein Hof aus dem nichts auf. ~ And suddenly there is another house appearing out of thin air.

Und plötzlich taucht wieder ein Hof aus dem nichts auf. ~ And suddenly there is another house appearing out of thin air.

Der Höhepunkt unserer Tour: Ein wunderschöner See, fast direkt vor unserer Haustüre. ~ The highlight of our walk was this amazing lake just outside of Råslätt.

Der Höhepunkt unserer Tour: Ein wunderschöner See, fast direkt vor unserer Haustüre.
~ The highlight of our walk was this amazing lake just outside of Råslätt.

Ich hoffe wir sehen, hören oder lesen uns bald wieder!

med vänliga hälsningar

Eure Lucie

 

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Get to know Jönköping – Tandsticksområdet

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Hallo ihr Lieben,

heute konnte ich mit MissJungheim endlich die wenigen sonnigen Stunden nutzen, um meine neue Heimat zu erkunden.

Jönköping wurde auf Grund eines kleinen Alltagsgegenstandes (wenn auch nicht übermäßig 😉 ) bekannt in der Welt: Streichhölzer. Dank der Brüdern Lundström, die 1844/45 mit der Produktion von Sicherheitsstreichhölzern in Jönköping begannen und damit einen großen Coup landeten, gibt es heute ein wunderschönes kleines Viertel in Jönköping, das sich Tandsticksområdet nennt . Kein Zufall also, dass wir unsere Erkundung hier gestartet haben. Das Streichholzviertel findet sich genau dort wo vor über 150 Jahren Streichhölzer produziert wurden, die sich nicht so einfach entflammen ließen, wie wir das aus alten Western kennen (durch Reiben an der Schuhsohle). Die Brüder Lundström sind also verantwortlich dafür, dass wir heute bedenkenlos mit Streichhölzern in der Tasche herummarschieren können, ohne Angst haben zu müssen und versehentlich selbst zu entflammen.

Noch dankbarer bin ich Ihnen jedoch – in Anbetracht meiner Vorliebe für Feuerzeuge – für das wunderschöne Tandsticksområdet. Hier finden sich heute einige Kultureinrichtungen, Clubs, Bars und Restaurants.

Eingang zum Tandsticksområdet

Eingang zum Tandsticksområdet

Karte Tandsticksområdet

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

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Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet - darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet – darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Hier befindet sich auch das einzige Streichholzmuseum der Welt – leider ist es zu dieser Jahreszeit montags geschlossen… den Besuch werde ich aber bestimmt noch nachholen (schon allein, weil es dann doch eine der wenigen Touri-Geschichten ist, die man hier so machen kann). Wer Interesse hat, findet hier die Website des Museums. Und lesenswert – jedoch leider nur für schwedischkundige und solche die es werden wollen: Die Geschichte der Streichholzproduktion in Jönköping.

Ja, auch ich dachte nie mich jemals so intensiv mit Streichhölzern zu beschäftigen, bei meiner kleinen Rechereche bin ich jedoch außerdem noch auf einen SPIEGEL-Artikel über Streichhölzer aus dem Jahr 1954 gestoßen, falls daran jemand Interesse hat. 😀

Ich hoffe mein kleiner Exkurs hat euch gefallen – wenigstens seit ihr nun um die Erkenntnis reicher, dass das Sicherheitsstreichholz in Schweden erfunden wurde.

med vänliga hälsningar

Lucie

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Hey everyone,

today I finally got to experience my new home a little with MissJungheim.

Jönköping became (at least a little) famous in the world for one little item: the safety match. In 1844/45 the brothers Lundström started to produce matches here in Jönköping that were not as easy inflammable as we know it from old western films. Thanks to that we can nowadays walk around with watches in our pockets without fearing to inflame ourselfs. Besides that they unintendedly found a little district called Tandsticksområdet. So it´s no coincident that we startet our little tour here.

Today Tandsticksområdet´s factories host culture institutions, bars, clubs and restaurants. World´s only matchmuseum can also be found here. Unluckily it´s closed on mondays during the winter months so that I´ll have to do the tour another time – which I will probably do (at least it´s one of the rather few touristy things one can do here).

***please see pictures above in the german version***

Who´s interested in the museum will find it´s website here. I´d like recommend the history of the savety matches – it´s only available in Swedish language tough…

I hope you enjoyed my little excursion – if not at least you know now where the savety match was invented ;).

med vänliga hälsningar

Lucie

Get to know Jönköping – Pier und Fika.

Hej Hej,

meinen heutigen Mittag gibt es diesmal ohne viel Wort und dafür mehr Bild.  ~ today I´m going to show you my day more in pictures than in words.

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ein Pier am Vätternsee hier in Jönköping ~ visited a pier at lake Vättern today

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lake Vättern is quiet big – and the weather was not the best to take pictures…

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Blick von Pier zum Strand – view from pier to beach

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Und danach natürlich Fika mit traditionellen „Semla“ (Gebäck). Heute wurde zur Fika fleißig schwedisch geübt – ein bisschen zumindest…

~ and afterwards we had fika with traditional „semla“ (pastry). Today we practiced swedish during the fika – at least a little…

Ich hoffe ihr hattet auch einen tollen Tag!
Vi ses!!

med vänliga hälsningar

Lucie

Ein erster Blick zurück.

***for english version please scroll down***

Hej Hej,

Man könnte sagen, es ist viel zu früh einen ersten Blick zurück zu werfen. Gerade einmal zwei Wochen ist es nun her, dass ich meinen Koffer und Backpack in mein neues Zuhause in Jönköping geschleppt habe. Trotzdem möchte ich das heute einmal machen, für all jene die interessiert, was ich hier so getrieben habe in den ersten beiden Wochen.

Eine Eingewöhnungszeit im eigentlichen Sinne gab es für mich nicht in Jönköping – vielleicht ist das gar nicht schlecht, denn so landet man sofort mitten im Leben und muss sich zurecht finden.

In der ersten Woche hatten wir also volles Programm. Die Uni hat an jeden Tag Info-Veranstaltungen organisiert. Akademisches Schreiben, wie funktioniert die Bibliothek, wo kaufe ich meine Bücher – und ein großer Teil „Was du auf keinen Fall machen darfst in Schweden“. Schweden lieben Regeln. Ja, sogar noch mehr als wir Deutschen. Sogar vor studentischen Veranstaltungen erfolgt erst einmal eine ausführliche Erörterung aller Regeln. Keiner der Anwesenden wir jemals wieder vergessen, wo Notausgänge und Feuerlöscher zu finden sind. Noch eine Eigenschaft der Schweden: Sie halten sich auch einfach an bestehende Regeln. „Der Schwede an sich“ tritt nicht gerade als Rebell hervor – natürlich gibt es von jeder Regel auch eine Ausnahme…

Nach dem universitären Programm standen jeden Tag verschiedene Veranstaltungen auf dem Plan, organisiert von den „sexmästeri“ (Fachschaften): Campus Games, Night Missions, ein Sittning (ein gemeinsames Abendessen bei dem die verschiedenen sexmästeri Sketche und ähnliches aufführen). Beschlossen wurden die Tage im studentischen Akademien-Club. Eine volle Woche also.

Bei allem Spaß kann man leicht vergessen, dass man dennoch ein Vollzeitstudium zu absolvieren hat. In der zweiten Woche wurde das jedoch ziemlich schnell klar. Es gilt wohl, eine gelungene Balance zu finden. Das klappt hoffentlich besser als mit der Balance bei Ice Skaten auf einem gefrorenen Fußballfeld gestern (was trotz mangelnder Begabung unheimlich witzig war).

Ich habe mich hier also super eingelebt wie ihr sehen könnte und genieße mein Auslandssemester sehr. Schaut bald mal wieder vorbei!

med vänliga hälsningar

Lucie

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Hey everyone,

One could say it´s way to early to take a look back. Just 2 weeks have passed since I dragged my luggage to my new home in Sweden. But that´s exactly what I want to do now for all of you who are interested in what I did here for the last two weeks.

Actually there was no real time to get used to the situation and my new environment. Well, maybe that´s not so bad – one is forced to not think about everything so much and just needs to get along with everything immediately.

So we had a quiet crowded schedule in the first week. Every day we were given info-lectures by the university staff. Academic writing, how does the library work, where to buy my books – and a whole lot of “what you are not allowed to do in sweden“. Swedes love rules. Yes, even more than us germans. Even before studentorganized events start there would always be a detailled discussion about all rules to be considered. Non of the participants will ever forget where to find the emergency exits or the extinguishers. Another characteristic of the swedes: They also stick to the set rules. I would not expect swedes to act out in a somewhat rebellious way – well, there is always exceptions to the rule though…

After the university´s programm there were more activities on our schedule every day. All organized by the different student associations (“sexmästeris”): The Campus Games, Night Missions, a Sittning (a dinner during which the different sexmästeris performed sketches etc.). Every day ended in the student club Akademie of cause.

Considering all this fun activities one is likely to forget that this is still a fulltime study every Erasmus student has to complete here. The second week reminded us of this: Lectures have started and they demand a not to little effort, too. It´s all about finding a good balance, I guess. I hope that is gonna work out better than finding the balance on the ice yesterday: Although laking talent on ice skating I really had much fun skating on a frozen soccer field!

As you can see, I really settled here now and really enjoy my studies abroad!

med vänliga hälsningar

Lucie