Ein erster Blick zurück.

***for english version please scroll down***

Hej Hej,

Man könnte sagen, es ist viel zu früh einen ersten Blick zurück zu werfen. Gerade einmal zwei Wochen ist es nun her, dass ich meinen Koffer und Backpack in mein neues Zuhause in Jönköping geschleppt habe. Trotzdem möchte ich das heute einmal machen, für all jene die interessiert, was ich hier so getrieben habe in den ersten beiden Wochen.

Eine Eingewöhnungszeit im eigentlichen Sinne gab es für mich nicht in Jönköping – vielleicht ist das gar nicht schlecht, denn so landet man sofort mitten im Leben und muss sich zurecht finden.

In der ersten Woche hatten wir also volles Programm. Die Uni hat an jeden Tag Info-Veranstaltungen organisiert. Akademisches Schreiben, wie funktioniert die Bibliothek, wo kaufe ich meine Bücher – und ein großer Teil „Was du auf keinen Fall machen darfst in Schweden“. Schweden lieben Regeln. Ja, sogar noch mehr als wir Deutschen. Sogar vor studentischen Veranstaltungen erfolgt erst einmal eine ausführliche Erörterung aller Regeln. Keiner der Anwesenden wir jemals wieder vergessen, wo Notausgänge und Feuerlöscher zu finden sind. Noch eine Eigenschaft der Schweden: Sie halten sich auch einfach an bestehende Regeln. „Der Schwede an sich“ tritt nicht gerade als Rebell hervor – natürlich gibt es von jeder Regel auch eine Ausnahme…

Nach dem universitären Programm standen jeden Tag verschiedene Veranstaltungen auf dem Plan, organisiert von den „sexmästeri“ (Fachschaften): Campus Games, Night Missions, ein Sittning (ein gemeinsames Abendessen bei dem die verschiedenen sexmästeri Sketche und ähnliches aufführen). Beschlossen wurden die Tage im studentischen Akademien-Club. Eine volle Woche also.

Bei allem Spaß kann man leicht vergessen, dass man dennoch ein Vollzeitstudium zu absolvieren hat. In der zweiten Woche wurde das jedoch ziemlich schnell klar. Es gilt wohl, eine gelungene Balance zu finden. Das klappt hoffentlich besser als mit der Balance bei Ice Skaten auf einem gefrorenen Fußballfeld gestern (was trotz mangelnder Begabung unheimlich witzig war).

Ich habe mich hier also super eingelebt wie ihr sehen könnte und genieße mein Auslandssemester sehr. Schaut bald mal wieder vorbei!

med vänliga hälsningar

Lucie

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hey everyone,

One could say it´s way to early to take a look back. Just 2 weeks have passed since I dragged my luggage to my new home in Sweden. But that´s exactly what I want to do now for all of you who are interested in what I did here for the last two weeks.

Actually there was no real time to get used to the situation and my new environment. Well, maybe that´s not so bad – one is forced to not think about everything so much and just needs to get along with everything immediately.

So we had a quiet crowded schedule in the first week. Every day we were given info-lectures by the university staff. Academic writing, how does the library work, where to buy my books – and a whole lot of “what you are not allowed to do in sweden“. Swedes love rules. Yes, even more than us germans. Even before studentorganized events start there would always be a detailled discussion about all rules to be considered. Non of the participants will ever forget where to find the emergency exits or the extinguishers. Another characteristic of the swedes: They also stick to the set rules. I would not expect swedes to act out in a somewhat rebellious way – well, there is always exceptions to the rule though…

After the university´s programm there were more activities on our schedule every day. All organized by the different student associations (“sexmästeris”): The Campus Games, Night Missions, a Sittning (a dinner during which the different sexmästeris performed sketches etc.). Every day ended in the student club Akademie of cause.

Considering all this fun activities one is likely to forget that this is still a fulltime study every Erasmus student has to complete here. The second week reminded us of this: Lectures have started and they demand a not to little effort, too. It´s all about finding a good balance, I guess. I hope that is gonna work out better than finding the balance on the ice yesterday: Although laking talent on ice skating I really had much fun skating on a frozen soccer field!

As you can see, I really settled here now and really enjoy my studies abroad!

med vänliga hälsningar

Lucie

Advertisements