Get to know Jönköping – Tandsticksområdet

*** for english version please scroll down ***

Hallo ihr Lieben,

heute konnte ich mit MissJungheim endlich die wenigen sonnigen Stunden nutzen, um meine neue Heimat zu erkunden.

Jönköping wurde auf Grund eines kleinen Alltagsgegenstandes (wenn auch nicht übermäßig 😉 ) bekannt in der Welt: Streichhölzer. Dank der Brüdern Lundström, die 1844/45 mit der Produktion von Sicherheitsstreichhölzern in Jönköping begannen und damit einen großen Coup landeten, gibt es heute ein wunderschönes kleines Viertel in Jönköping, das sich Tandsticksområdet nennt . Kein Zufall also, dass wir unsere Erkundung hier gestartet haben. Das Streichholzviertel findet sich genau dort wo vor über 150 Jahren Streichhölzer produziert wurden, die sich nicht so einfach entflammen ließen, wie wir das aus alten Western kennen (durch Reiben an der Schuhsohle). Die Brüder Lundström sind also verantwortlich dafür, dass wir heute bedenkenlos mit Streichhölzern in der Tasche herummarschieren können, ohne Angst haben zu müssen und versehentlich selbst zu entflammen.

Noch dankbarer bin ich Ihnen jedoch – in Anbetracht meiner Vorliebe für Feuerzeuge – für das wunderschöne Tandsticksområdet. Hier finden sich heute einige Kultureinrichtungen, Clubs, Bars und Restaurants.

Eingang zum Tandsticksområdet

Eingang zum Tandsticksområdet

Karte Tandsticksområdet

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

Typisches altes Fabrikgebäude im Tandsticksområdet.

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Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet - darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Diese Einrichtungen finden sich im Tandsticksområdet – darunter ist auch der Studentenclub Akademien (kurz: Aka).

Hier befindet sich auch das einzige Streichholzmuseum der Welt – leider ist es zu dieser Jahreszeit montags geschlossen… den Besuch werde ich aber bestimmt noch nachholen (schon allein, weil es dann doch eine der wenigen Touri-Geschichten ist, die man hier so machen kann). Wer Interesse hat, findet hier die Website des Museums. Und lesenswert – jedoch leider nur für schwedischkundige und solche die es werden wollen: Die Geschichte der Streichholzproduktion in Jönköping.

Ja, auch ich dachte nie mich jemals so intensiv mit Streichhölzern zu beschäftigen, bei meiner kleinen Rechereche bin ich jedoch außerdem noch auf einen SPIEGEL-Artikel über Streichhölzer aus dem Jahr 1954 gestoßen, falls daran jemand Interesse hat. 😀

Ich hoffe mein kleiner Exkurs hat euch gefallen – wenigstens seit ihr nun um die Erkenntnis reicher, dass das Sicherheitsstreichholz in Schweden erfunden wurde.

med vänliga hälsningar

Lucie

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Hey everyone,

today I finally got to experience my new home a little with MissJungheim.

Jönköping became (at least a little) famous in the world for one little item: the safety match. In 1844/45 the brothers Lundström started to produce matches here in Jönköping that were not as easy inflammable as we know it from old western films. Thanks to that we can nowadays walk around with watches in our pockets without fearing to inflame ourselfs. Besides that they unintendedly found a little district called Tandsticksområdet. So it´s no coincident that we startet our little tour here.

Today Tandsticksområdet´s factories host culture institutions, bars, clubs and restaurants. World´s only matchmuseum can also be found here. Unluckily it´s closed on mondays during the winter months so that I´ll have to do the tour another time – which I will probably do (at least it´s one of the rather few touristy things one can do here).

***please see pictures above in the german version***

Who´s interested in the museum will find it´s website here. I´d like recommend the history of the savety matches – it´s only available in Swedish language tough…

I hope you enjoyed my little excursion – if not at least you know now where the savety match was invented ;).

med vänliga hälsningar

Lucie

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